Weibliche Vorbilder für mehr Frauen in Führungsrollen

Updated: Jan 28, 2019

Surprise, surprise, der Frauenanteil in Führungsrollen ist noch lange nicht dort, wo er sein soll. Statt nur auf Änderungen von aussen zu warten, sollten wir mehr über erfolgreiche Frauen sprechen und ihnen damit Visibilität geben. Das schafft einerseits Vorbilder und inspiriert andererseits andere Frauen ebenfalls mehr zu wagen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Es klingt wie kalter Kaffee und doch hat es nicht an seiner Dringlichkeit verloren: wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen! Über die letzten paar Jahre wurde viel geredet und durch Initiativen wie #metoo ist viel Schwung in die Frauendebatte gekommen und es entstand der Eindruck, dass Frauen ausreichend vertreten seien. Das ist leider weit entfernt von der Wirklichkeit... Tatsächlich ist es so, dass der Frauenanteil in den Geschäftsleitungen der rund hundert wichtigsten Schweizer Firmen in 2017 bei mageren 7% lag und der Frauenanteil der Verwaltungsräte bei 19%. Ähnlich verhält es sich mit weiblichen Gründerinnen von Startups.


Warum geht nicht ein Raunen durch unsere Gesellschaft und wir fordern gemeinsam eine faire weibliche Beteiligung ein? Was hält uns eigentlich davon ab? Es liegt ja auf der Hand, dass 50% der Gesellschaft auch entsprechend in Politik und Wirtschaft vertreten sein sollten - fair ist fair.


Bestimmt lässt sich hier aufführen, dass unsere Infrastrukturen noch viel Verbesserungspotential bei Vereinbarkeit von Beruf und Familie zulassen und es nicht angehen kann, dass es sich für viele Mütter nicht lohnt arbeiten zu gehen. Aber auch den Nicht-Müttern werden viele Steine in den Weg gelegt und darüber wird in meinen Augen zu wenig gesprochen. Hier liegt ja der eigentliche Knackpunkt: Frauen sollten sich zu keiner Zeit zwischen dem einen und dem anderen entscheiden müssen! Und wenn sie sich dann doch gegen Familie entscheiden, klappt es auch nicht zwingend auf der Karriereseite, weil das unconscious Bias der Vorgesetzten ihnen dann im Wege steht.


Deswegen sind auch Initiativen wie das WeSpace so wertvoll. Wir Frauen müssen mehr zusammenhalten und können es nur gemeinsam schaffen, dass wir fairer und angemessener in unserer Gesellschaft vertreten sind. Wir müssen auch Vorbild für andere Frauen sein, um ihnen zu zeigen, dass es möglich ist, mit Fleiss und harter Arbeit den gleichen Erfolg zu haben, den auch unsere hart arbeitenden männlichen Kollegen haben. Deswegen ist es so wichtig, dass wir über unsere erfolgreichen Damen sprechen und ihnen Sichtbarkeit geben, dass es sich nicht mehr wie eine Ausnahme anfühlt sonder ganz normal wird.


Auch müssen wir aufhören, immer Superfrau spielen zu wollen und alles selbst machen zu wollen. Wer dankt es einem denn? Im Job sollten wir uns auf die grossen Aufgaben konzentrieren, die Mehrwert fürs Business bringen und uns Visibility geben. Die VWL lehrt uns, dass wir unsere Zeit auf die Dinge verwenden sollen, die den meisten Output generieren. Und alles was nicht dazu gehört, sollte konsequent delegiert werden. Im Job und privat! Und mit mehr Fokus auf die wesentlichen Sachen, schaffen wir auch mehr Möglichkeiten über die Erfolge unserer Damen zu sprechen!


Was können wir jetzt konkret machen? Dadurch dass wir mehr über unsere erfolgreichen Frauen sprechen, schaffen wir Vorbilder, die andere Frauen inspirieren mehr zu wagen. Und damit kommt der Ball ins Rollen... über wen spricht du heute??



Falls du privat mehr delegieren möchtest, dann schau bei Delygate.com vorbei. Wir sind eine digitale Plattform, über die sich Aufgaben aus dem Alltag in nur wenigen Klicks delegieren lassen.


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